Nach vielen Jahren in der 2. Bundesliga hat der FC St. Pauli genau das erreicht, worauf sich unser heutiger Fahrgast Rüdiger lange gefreut hat: den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga! Für den leidenschaftlichen Fußballfan war klar: Bei diesem Debüt möchte er seine Lieblingsmannschaft live im heimischen Stadion anfeuern. Der ASB-Wünschewagen aus Schleswig-Holstein stand für ihn bereit!
Wie groß seine Liebe zu diesem Verein ist, war kaum zu übersehen: Eine große St. Pauli Flagge zierte sein Zimmer, das Fan-Shirt hatte er bereits angezogen und der Fan-Schal lag bereit. Zusammen mit seinem Sohn Fabian und unseren Wunscherfüllern Lars und Jonas konnte die Fahrt in Richtung Hamburg beginnen. Natürlich gab jeder vor der Abfahrt einen Tipp ab, wie das heutige Spiel gegen den 1. FC Heidenheim wohl ausgehen mochte. Im Nachhinein hatte zwar keiner richtig getippt, doch Rüdiger stellte bereits vor dem Spiel ganz richtig fest: „Eigentlich ist es egal, wie das Spiel ausgeht. Die Hauptsache ist, dass wir heute alle Spaß haben!“ Und das sollte sich bewahrheiten.
In Hamburg angekommen verriet ein Blick auf die Uhr, dass noch 90 Minuten Zeit bis zum Anpfiff blieben. Also machte der Wünschewagen bei bestem Wetter noch einen kleinen Abstecher zur Elbphilharmonie, wo alle die Stadt von der Plaza aus 37 Metern Höhe bestaunen konnten. Es war eine besondere Premiere für Rüdiger, seine Heimatstadt einmal aus dieser neuen Perspektive sehen zu können.
Pünktlich zum Anpfiff erreichten die kleine Reisegruppe dann ihre Plätze im Millerntor-Stadion nahe am Spielfeldrand. Hier bot sich ein fantastischer Blick auf das Geschehen und die Spieler wirkten „zum Anfassen nahe“. Mit einer Stadionbratwurst in der einen und einer Cola in der anderen Hand war das Applaudieren am Anfang für Rüdiger zwar etwas schwierig, doch im Verlauf des Spiels gab es dann kein Halten mehr. Und schließlich hielten die lautstarken Fangesänge niemanden mehr ruhig auf den Sitzen.
Nach einem schönen Spiel mit vielen (leider ungenutzten) Torchancen musste sich St. Pauli dann doch mit 0:2 geschlagen geben. Doch gemäß Rüdigers Motto: „Hauptsache, wir haben alle Spaß“, konnte das nichts an seiner feierlichen Stimmung ändern, die ihn und seinen Sohn noch auf der gesamten Rückfahrt begleiten sollte.
Vielen Dank an Ann-Christin und Jens vom Elbphilharmonie-Team für Eure spontane Unterstützung und an Paul vom Inklusionsteam St. Pauli für die hervorragende Organisation!