Ein Besuch am Brandenburger Tor

Die 14-jährige Pinar leidet an einem bösartigen und irreparablen Hirntumor. Seit jeher hatte sie den großen Wunsch, durch die schönen und weitläufigen Gassen der großen Hauptstadt Berlin zu schlendern und das Brandenburger Tor zu besichtigen. Dieser Wunsch konnte mit Hilfe des Bremer Wünschewagens in Erfüllung gehen.

Pinar strahlte, als der Wünschewagen vor der Tür hielt, um sie für ihre Wunschfahrt abzuholen. Die Vorfreude und Spannung war ihr ins Gesicht geschrieben, als die ehrenamtlichen Helfer des ASB-Wünschewagen sie am frühen Morgen begrüßten. Kurz vorgestellt, ging es auch schon los. Pinar und ihre Mama fuhren im Wünschewagen mit. Die beiden Geschwister, ihr Stiefvater und die Oma waren mit dabei und folgten dem Wünschewagen im Privat-PKW.

Die Hinfahrt nach Berlin wurde mit kleinen Anekdoten, vielen Geschichten und herzhaftem Lachen schnell über die Runden gebracht. Eh man sich versah, war das Ziel auch schon erreicht. Von der Sonne begrüßt, hieß der erste Stop: das Brandenburger Tor. Pinar wollte das große und bedeutsame Triumphtor am Pariser Platz unbedingt mit den eigenen Augen bewundern. Der Wünschewagen-Fahrgast bestaunte das Berliner Wahrzeichen eine ganze Weile. Es wurden viele Fotos und auch schöne Erinnerungen gemacht. 

Anschließend ging es noch weiter durch die schönen Gassen Berlins. Ein kurzer Abstecher in eine typische Bubble-Tea-Bar durfte natürlich nicht fehlen – schließlich gehört Bubble-Tea zu Pinars Lieblingsgetränken.

Glücklich und zufrieden ging es am frühen Abend zurück in die Heimat. Pinar und ihre Familie hatten einen schönen Tag in Berlin mit vielen tollen Erinnerungen.

Einen herzlichen Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, Björn, Annelie und Rudi, dem Ambulanten Palliativdienst für Kinder und Jugendliche in Bremen, sowie dem ASB Berlin und dem Kardionetzwerk in Berlin für die vorbildhafte Mithilfe, denn gemeinsam können wir viel bewegen. 💙 💙

Januar 2020